Longieren

Körpersprachliches Longieren

Beim „körüersprachlichen Longieren“ werden weder „Laufziele“ noch viele Futterbelohnungen benötigt.
Mensch und Hund befinden sich „im Gespräch“. Von großer Bedeutung ist es, dass der Mensch sich seiner Körperhaltung bewußt wird, diese ganz klar einsetzt und der Hund immer deutlicher seinen Menschen lesen kann. Der Hund wird dann allein über die Körperhaltung/-bewegung und die Blicke des Menschen gelenkt.
„Du bist gemeint und wir gehen gemeinsam dort hin“ (Sami El Alyashi)
Für den Menschen ist es häufig sehr ungewohnt, seinen Körper bewußt und klar zu bewegen, die Erfahrung, dass der Hund aber entsprechend reagiert und sich am Menschen orientiert, ist großartig.
Lasse Sie sich darauf ein und Ihr Hund wird Sie mit anderen Augen wahrnehmen. Auch im Alltag wird sich das körpersprachliche Longieren bemerkbar machen.

Longiertraining

Der Hund lernt einen markierten Kreis zu umrunden.
Der Mensch steht (zumindest anfangs) innerhalb des Kreises und lenkt den Hund mittel Sichtzeichen und Körpersprache.
Als „Laufziele“ können Futterbeutel oder Spielzeuge ausgelegt werden, bestätigt wir außerhalb des Kreises.
Später werden verschiedene Übungen auf Distanz eingebaut wie z.B. „sitz“, „platz“, verscheiden Kuststückchen oder Geräte aus dem Agility wie Hürden oder der Tunnel.
Auch Richtungs- und Tempowechsel werden geübt.
So kann das Longieren mit dem Hund die Kommunikation von Mensch und Hund verfeinern. Der Hund lernt auf die Signale des Menschen zu achten und auch der Mensch muss sich seiner Körperhaltung bewußt sein und sie gezielt einsetzten. Neben der Bewegung findet durch die Konzentration auch eine mentale Auslastung statt.